Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Allgemeines

Lieferungen, Leistungen und Angebote des Fotografen an den Auftraggeber erfolgen ausschließlich aufgrund dieser Geschäftsbedingungen, auch bei nicht nochmals ausdrücklicher Vereinbarung. Diese AGB gelten im Rahmen der laufenden Geschäftsbeziehung – auch ohne ausdrücklich erneute Einbeziehung – auch für alle zukünftigen Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen des Fotografen. Geschäftsbedingungen des Auftraggebers, die von den nachstehenden Bedingungen abweichen, werden nicht anerkannt. Solche abweichenden Geschäftsbedingungen werden auch dann nicht Vertragsinhalt, wenn der Fotograf ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.

2. Honorar / Zahlungsmodalitäten

Mit der Unterzeichnung des Vertrages durch den Auftraggeber wird eine Vorauszahlung von 30% des vereinbarten Honorars sofort zur Zahlung fällig. Diese Anzahlung ist zahlbar bei Unterzeichnung in bar oder Überweisung innerhalb von 10 Tagen nach Vertragsunterzeichnung. Erst mit fristgerechtem Eingang der Anzahlung gilt die Buchung des Fotografen als verbindlich.

Der Restbetrag ist zahlbar innerhalb von 14 Tagen nach der Übergabe der Bilder sofern nicht ausdrücklich etwas anders vereinbart wurde.

Kommt es aus Gründen, die nicht im Verantwortungsbereich des Fotografen liegen, nicht zur Durchführung des Auftrages, ist der Fotograf berechtigt, nachfolgende Beträge in Rechnung zu stellen:

– Absage durch den Auftraggeber bis zu 6 Monate vor Abwicklung des Auftrages = 30 % des vereinbarten Honorars (entspricht dem Einbehalt der Anzahlung)

– Absage durch den Kunden bis zu 1 Monat vor Abwicklung des Auftrages = 80 % des vereinbarten Honorars

3. Bildrechte

Der Auftraggeber erhält das einfache Nutzungsrecht zur privaten Nutzung der erstellten Bilder. Die Weitergabe der Bilder zur Verwendung durch Dritte ist nur mit vorheriger ausdrücklicher Zustimmung des Fotografen gestattet.

Eine Nutzung der Bilder ist grundsätzlich nur in der Originalfassung zulässig. Jede Bearbeitung oder Umgestaltung bedarf der vorherigen Zustimmung des Fotografen.

Bestehende Einträge in den Bild-Metadaten müssen erhalten bleiben.

Falls der Fotograf dem Auftraggeber für alle oder speziell bezeichnete Veröffentlichungen gesondert Bilder mit Wasserzeichen übergibt, verpflichtet sich der Auftraggeber dazu, auch nur diese zu veröffentlichen. Jede Veröffentlichung der Aufnahmen ohne Wasserzeichen stellt eine Rechtsverletzung dar.

Der Fotograf hat das Recht die erstellten Bilder zum Zwecke der Eigenwerbung zu verwenden und kann die gemachten Bilder in diesem Zusammenhang zeitlich und örtlich uneingeschränkt verwenden. Eine Nennung des Auftraggebers im Rahmen der Eigenwerbung des Fotografen erfolgt ausschließlich mit dem Vornamen.

Die zu übertragenden Nutzungsrechte, einschließlich aller Retuschen, Composings und anderer Nachbearbeitungen, erwirbt der Auftraggeber erst mit der vollständigen Bezahlung des Honorars. Die Verwendung der Aufnahmen vor vollständiger Bezahlung stellt eine Urheberrechtsverletzung dar, welche unter Anderem zu Schadensersatzansprüchen des Fotografen führt. Diese richten sich in der Höhe nach der jeweils geltenden Honorarempfehlung der Mittelstandsgemeinschaft Foto-Marketing (MFM).

4. Leistungen und Haftung des Fotografen

Der Fotograf sowie seine Erfüllungsgehilfen oder gesetzlichen Vertreter haften gegenüber dem Auftraggeber aus der Verletzung von Pflichten, welche keine wesentlichen Vertragspflichten sind, nur bei grob fahrlässigem Handeln oder bei Vorsatz. Ausgenommen hiervon sind Ansprüche wegen Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit. Der Ersatz eines etwaigen mittelbaren Schadens ist ausgeschlossen.

Insbesondere besteht keinerlei Haftung für höhere Gewalt (plötzliche Erkrankungen, Flugausfall, Verkehrsunfall, etc.) auf Seiten des Fotografen oder ihrer Angestellten und Hilfspersonen. Der Fotograf haftet auch nicht für unverschuldeten Materialausfall (Defekt der verwendeten Technik, etc.) und die damit verbundene Unmöglichkeit der Erstellung weiterer Aufnahmen. Der Ersatz eines etwaigen mittelbaren Schadens ist ausgeschlossen.

Mängelrügen müssen schriftlich bis spätestens 14 Tage nach Übergabe der Bilder bei Fotografen eingegangen sein. Nach Ablauf dieser Frist gelten Bilder als vertragsgemäß und mängelfrei abgenommen.

Der Bildstil des Fotografen ist dem Auftraggeber sowohl hinsichtlich der Erstellung von Fotografien als auch der Retusche / Bildbearbeitung bekannt. Die Erstellung und Bearbeitung der Aufnahmen sowie die Auswahl der festgehaltenen Motive, Personen und Situationen ist Teil der künstlerischen Gestaltungsfreiheit und unterliegt daher dem freien Ermessen des Fotografen.

Für die Bearbeitung von Bildern nach Kundenwunsch ist der Fotograf berechtigt, einen Betrag von 20,00 € pro Bearbeiteter Aufnahme in Rechnung zu stellen. Im Rahmen der Bildbearbeitung ist von dem Fotografen grundsätzlich höchstens eine Korrekturrunde geschuldet.

Die Herausgabe von Bilddateien erfolgt nicht im Rohdatenformat.

Der Fotograf übernimmt keine Klärung von Rechten abgebildeter Personen oder Gegenstände. Dies obliegt alleine dem Auftraggeber. Der Auftraggeber hält den Fotografen von Ersatzansprüchen Dritter frei, die aus der Verletzung dieser Pflicht resultieren.

5. Mitwirkungspflicht des Auftraggebers

Der Auftraggeber trägt dafür Sorge, dass dem Fotografen alle für die Ausführung des Auftrags erforderlichen Informationen rechtzeitig vorliegen (Wegbeschreibungen, zeitlicher Ablauf der Veranstaltung, etc.).

Bei Veranstaltungen, die mehr als 5 Stunden dauern, wird dem Fotografen (und ggf. dessen Assistenz) angemessen mit Speisen und Getränken versorgt. Dem Fotografen wird ein Platz für ihr Equipment in Sichtweite zur Verfügung gestellt.

Ist bei mehrtägigen Veranstaltungen die Anwesenheit des Fotografen an mehreren Tagen gewünscht oder erforderlich (z.B. bei Vorbereitungen, die am Vortrag der Veranstaltung zu machen sind), und ist der Ort der Veranstaltung mehr als 35 km entfernt vom Niederlassungsort des Fotografen, ist ihm seitens des Auftraggebers auf dessen Kosten eine Übernachtungsmöglichkeit zu stellen.

6. Anwendbares Recht / Gerichtsstand

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland als vereinbart, auch bei Lieferungen ins Ausland. Nebenabreden zum Vertrag oder zu diesen AGB bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Die etwaige Nichtigkeit bzw. Unwirksamkeit einer oder mehrerer Bestimmungen dieser ABG berührt nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen. Die Parteien verpflichten sich, die ungültige Bestimmung durch eine sinnentsprechende wirksame Bestimmung zu ersetzen, die der angestrebten Regelung wirtschaftlich und juristisch am nächsten kommt. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Burgbernheim. Der Fotograf ist jedoch berechtigt, den Auftraggeber an seinem Sitz/Wohnsitz zu belangen.